Mein Fazit zur Fastenzeit

Die Challenge

Wie du ja schon hier lesen konntest, habe ich dieses Jahr zum allerersten Mal gefastet. Um diese 3 Dinge ging es dabei:
– kein Fleisch
– kein Alkohol
– Digital Detox (Emails und Facebook nur zweimal am Tag)

So erging es mir

Ich muss ehrlich sagen, es war insgesamt gar nicht so schwer. Was aber auch daran lag, muss ich zugeben, dass ich mir Sachen ausgesucht habe, die ich eh schon teilweise gemacht habe.
– Ich war schon auf dem Weg zu einer vegetarisch-veganen Ernährung, da waren 40 Tage ohne Fleisch zwar ein bisschen konsequenter, aber nicht mehr wirklich weltbewegend.
– Ich trinke eh kaum Alkohol, und wenn, dann in Maßen. Also vielleicht einmal im Monat oder noch seltener. Es gab ein oder zwei Situationen in den 40 Tagen, in denen ich gerne was getrunken hätte (einmal hatten wir was großes zu feiern und es wurde Schampus aufgemacht. Da war ich aber stark!
– Digital Detox: dieser Bereich war am schwierigsten für mich. Ich hatte mir Erinnerungen im Kalender eingespeichert, die mich jeden Tag um 12h und um 16h daran erinnerten, meine Emails zu checken. Das funktionierte anfangs auch echt super, vor allem fand ich toll, dass ich morgens ungestört meiner eigenen To-Do-Liste nachgehen konnte, ohne gleich von außen beeinflusst zu werden. Allerdings klappte das nur dann wirklich gut, wenn ich zu Hause war und mir meine Zeit gut einteilen konnte. Sobald ich unterwegs war (und ich war in den letzten 40 Tagen sehr viel unterwegs!), sammelten sich auf einmal die Emails an und mein Postfach quoll über. Wenn ich dann abends um 20h mal Zeit hatte, Emails abzuarbeiten, sagte ich mir: „Nein, du darfst ja nur um 12h und um 16h an deine Emails.“ Irgendwann fand ich das selber schwachsinnig und gab diese total strenge Regel auf. Ich versuchte aber weiterhin, mir den Morgen von Emails frei zu halten. Bei Facebook sah es ähnlich aus. Ich bin privat äußerst selten auf Facebook, so dass mir das grundsätzlich nicht schwer fiel. Aber weil ich gerade meine FlipFlopWetter-Facebook-Seite aufbaue, war es dann schon mal nötig, auch zwischendurch dorthin zu gehen.

Hier habe ich eine Ausnahme gemacht

Ich nahm einen Abend in London an einem Supper Club einer Freundin teil. Ich hatte aber total übersehen, dass man auch angeben konnte, wenn man z.B. eine vegetarische Option wollte. Als ich es sah, waren es nur noch wenige Stunden bis zum Beginn der Veranstaltung und ich wollte meiner Freundin keine Umstände machen. Es gab 7 sehr leckere Gänge mit ganz vielen Kräutern. Der Hauptgang bestand aus einem Lammeintopf, den ich dann auch aß. Zum Essen gab es spezielle Weine, die auch mit Kräutern versetzt waren. Da sie speziell zu dem Thema gehörten, entschied ich mich bewusst dazu, ausnahmsweise Alkohol zu trinken.

Fazit

Ich habe noch nie verstanden, warum man sich für 40 Tage der Dinge enthält, die man sonst immer macht. Also entweder finde ich etwas gut, dann mache ich es immer, oder ich finde etwas grundsätzlich nicht gut, dann mache ich das aber auch generell nicht. Die Dinge, die ich mir ausgesucht habe, waren deshalb sehr nah an den Verhaltensweisen, die ich sowieso mache und damit auch nicht mehr so schwierig umzusetzen. Aber es gab einige wenige Situationen, wo ich mich eingeschränkt gefühlt habe. Und wenn ich nicht so einen starken Willen hätte, hätte ich meine Regeln wahrscheinlich öfter bzw. früher gebrochen.

Wie geht es weiter?

Ich denke nicht, dass ich nächstes Jahr nochmal beim Fasten mitmache. Es hat mir keinen für mich sichtbaren Nutzen gebracht.
Was ich aber wahrscheinlich bald wieder mal machen werde, sind die 30-Tage-Challenges, die ich letztes Jahr ein paar Mal gemacht habe, die fand ich spaßig!

Hast du schon mal gefastet?

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One Reply to “Mein Fazit zur Fastenzeit”

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