Atmosfair: Wie du deine CO2-Bilanz beim Reisen ausgleichst

Hast du schon mal von Atmosfair gehört?

Nee? Klingt wie Atmosphäre? Genau, das soll es auch! Es geht dabei darum, dass man das ausgestoßene CO2 auf Reisen, vor allem bei Flugreisen, ausgleichen kann.

Wie das geht?

Man berechnet mit einem CO2-Rechner die Menge, die man bei einer bestimmten Reise oder bei mehreren Reisen produziert hat und zahlt dafür dann einen bestimmten Betrag an Atmosfair.

Was macht Atmosfair mit dem Geld?

Sie unterstützen damit Klimaschutzprojekte. Beispiele sind der Bau von effizienteren Öfen in Ländern wie Nigeria oder Indien, oder ein Windpark in Nicaragua, oder ein Wasserkraftwerk in Sri Lanka. In diesen Ländern wirken sich die Projekte direkt auf den Klimaschutz aus. Es werden aber auch Projekte in Deutschland unterstützt, wie zum Beispiel die Aufklärung über das Energiesparen an Schulen. Das wirkt sich nicht unbedingt direkt auf den Klimaschutz aus, soll aber langfristige Ergebnisse erzielen.

Was mich wütend macht

Ich bin der Meinung, jeder Mensch kann seinen Teil dazu beitragen, unseren Planeten zu erhalten. Es gibt viele verschiedene Bereiche, in denen man selbst etwas tun kann. Jeder kann sich das heraussuchen, was für ihn selbst passt. Ich lasse die Ausrede nicht gelten, dass das ja eh keinen Unterschied macht! Das sagen nur die Leute, die zu faul sind, um sich damit richtig zu beschäftigen, und die egoistisch und kurzsichtig meinen, während ihrer Lebzeit würde die Welt sowieso nicht untergehen! Ich hasse solche Aussagen!!!

Ich glaube, wenn jeder seinen kleinen Beitrag zum großen Ganzen leistet, dann kommen wir schon ein gutes Stück weiter und so können wir den Planeten langfristig vielleicht retten.

Wie ich das umsetze

Ich bin seit Mitte Januar jede Woche nach London geflogen, um dort ein Seminar zu besuchen. Ich hatte auch geschaut, ob ich vielleicht für die ganze Zeit dort wohnen kann, aber das ging aus verschiedenen Gründen nicht. Also blieb nichts anderes als die Flüge von München nach London auf mich zu nehmen. Sie sind nicht teuer, aber zeit- und energieraubend. Und natürlich umweltschädlich. Also habe ich auf Atmosfair bereits die ersten zwei Monate Januar und Februar ausgeglichen (was mich 66€ gekostet hat) und die restliche Zeit mache ich dann am Ende des Seminars. Mir ist natürlich bewusst, dass es noch besser wäre, gar nicht zu fliegen und dass der CO2-Ausstoss durch die Zahlung auch nicht auf wundersame Weise verschwindet. Man könnte es auch als Ablasshandel beschreiben. Aber mir ist es lieber, einen Beitrag zum Klimaschutz getan zu haben, wenn sich das Fliegen nicht vermeiden lässt, als eben nichts getan zu haben! Es lebe der Ablasshandel!!!
Und nun zu dir: kanntest du atmosfair schon vorher? Hast du es schon mal genutzt? Wie sind deine Erfahrungen? Hinterlass mir doch einen Kommentar!

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